Sexualtherapeut Köln

Sex läuft nicht immer nach Plan – und das bei den meisten Menschen irgendwann nicht. Ob Lustlosigkeit, Erektionsprobleme, vorzeitiger Samenerguss oder einfach das Gefühl, dass die Sexualität nicht mehr so unkompliziert läuft wie früher: Das gehört zu den häufigsten Gründen, warum Menschen überhaupt in Therapie kommen. Als Sexualtherapeut in Köln arbeite ich genau daran, undramatisch, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger. Sexualberatung heißt bei mir: über das reden, was ist, statt drum herum.

Für wen ist Sexualtherapie gedacht?

Sexualtherapie ist nicht an ein bestimmtes Geschlecht, Alter oder einen Beziehungsstatus gebunden. Zu mir kommen:

  • Einzelpersonen, die etwas an ihrer Sexualität klären möchten, unabhängig davon, ob sie gerade in einer Beziehung sind oder nicht
  • Paare, bei denen Sexualität zum Streit- oder Rückzugsthema geworden ist
  • Männer, die merken, dass Leistungsdruck oder Stress sich körperlich bemerkbar machen
  • Menschen jeden Alters, sexuelle Anliegen sind kein Phänomen einer bestimmten Lebensphase

Gemeinsam ist meist nur eins: der Wunsch, dass Sexualität sich wieder unkomplizierter anfühlt, oder überhaupt zum ersten Mal.

Wie läuft Sexualtherapie bei mir ab?

Sexualtherapie bei mir richtet sich danach, was gerade gebraucht wird. Meine Ausbildungsbasis ist die Verhaltenstherapie, ergänzt um systemische und emotionsfokussierte Ansätze sowie eine starke achtsamkeitsbasierte Komponente, das heißt konkret: Wir schauen uns nicht nur an, was du tust oder vermeidest, sondern auch, welche Beziehungsmuster, Gefühle und Prägungen dahinterstecken.

Praktische Übungen gehören dazu, wo sie sinnvoll sind, etwa um wieder Zugang zum eigenen Körper oder zur eigenen Wahrnehmung zu finden. Genauso wichtig ist aber das Gespräch, über Erwartungen, Ängste, Prägungen, über das, was bisher nicht ausgesprochen wurde, auch mit Blick darauf, wie Partnerschaft und Umfeld mit hineinspielen. Die Sitzungen finden vor Ort in Köln-Nippes oder online statt, je nachdem, was für dich passt.

Meine Qualifikation

Neben meiner Approbation als Psychologischer Psychotherapeut mit verhaltenstherapeutischer Basis befinde ich mich aktuell in einer zweijährigen sexualtherapeutischen Weiterbildung am ISI Berlin, die ich 2026 abschließe. Sexualität ist ein eigenes Fachgebiet mit eigenen Methoden, deshalb war mir eine spezifische Zusatzqualifikation wichtig, statt Sexualtherapie nur „nebenbei“ mitlaufen zu lassen.

Für Paare und Einzelpersonen

Sexualtherapie funktioniert sowohl einzeln als auch zu zweit. Manche Themen lassen sich gut allein bearbeiten, andere gewinnen dazu, wenn beide Partner:innen mit im Raum sind, zum Beispiel, wenn es um Kommunikation über Sexualität oder unterschiedliche Bedürfnisse innerhalb einer Beziehung geht. Als Paar- und Sexualtherapeut arbeite ich in beide Richtungen und finde mit dir gemeinsam heraus, welches Format zu deinem Anliegen passt. Wer sich zusätzlich für Paartherapie im weiteren Sinne interessiert, findet hier mehr dazu.

Kosten

Als Privatpraxis rechne ich Sexualtherapie nach den gleichen transparenten Grundsätzen ab wie meine anderen Leistungen. Was eine Sitzung kostet und wie die Abrechnung läuft, findest du im Detail auf der [Honorar-Seite].

Häufige Fragen zur Sexualtherapie

Was passiert in einer Sexualtherapie-Sitzung?

Wir sprechen offen über das, was gerade schwierig ist, ohne Scham, ohne Umwege. Je nach Anliegen kommen auch praktische Übungen dazu, die du zwischen den Sitzungen ausprobieren kannst.

Ja. Viele Themen lassen sich genauso gut online besprechen wie vor Ort, manchen Menschen fällt es sogar leichter, von zu Hause aus offen zu sprechen.

Die Details zu Kosten und Abrechnung findest du auf der Honorar-Seite.

Ja, das ist sogar der häufigere Fall. Du musst nicht mit Partner:in kommen, um an deiner Sexualität zu arbeiten.

Ja, das kommt häufiger vor, als viele denken, oft ausgelöst durch Stress, Leistungsdruck oder Unsicherheit. Das lässt sich in der Regel gut behandeln.

Lustlosigkeit ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen zu mir kommen. Sie hat selten eine einzelne Ursache, umso mehr lohnt sich ein genauerer Blick darauf.

Ja, wo es passt. Übungen ersetzen das Gespräch nicht, ergänzen es aber sinnvoll, gerade wenn es um den Zugang zum eigenen Körper oder zur eigenen Wahrnehmung geht.

Ja, das ist ein eigenes Thema mit eigener Dynamik, das ich in einem separaten Ratgeberartikel ausführlicher behandle: [Link zum Ratgeberartikel Pornosucht].